• Fakten zu Heiligen Geist


    Evangelisch-Lutherische Kirche der Gemeinde Heiligen Geist.

    Gleich nach der Stadtgründung (um 1226) gründete man direkt außerhalb der Stadtmauer das Hospital Heiligen Geist. Um 1250 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen - der Altar konnte 1326 geweiht werden. Der Kirchenraum war als Festsaal gleichzeitig Gotteshaus, Klinik und Herberge.

    Der einschiffige Bau stammt im Wesentlichen aus dem 1. Drittel des 14. Jahrhun- derts. Seine wuchtigen Pfeiler wurden am Ende des 16. Jahr- hunderts zur Stützung der Mauer angebracht, sie bestimmen bis heute das Straßenbild der Lübschen Straße. Im hellen Innenraum fasziniert eine großartige Balkendecke jeden Besucher. Direkt darunter überspannen elf gotisch bemalte Balken den Raum und halten die Außenmauern zusammen.

    26 Medaillons in der Balkendecke erzählen die Schöpfungs- und Menschheitsgeschichte aus dem Alten Testament.

    Nördlich im Winkel angren- zend befinden sich im sog. 'Langhaus' an der Straße "Neustadt" die Gemeinderäume, die zusammen mit dem Kirchenbau den idyllischen Heilig-Geist-Hof umschließen. 

  • Die Kirche Heiligen Geist


    Der Innenraum

    Direkt vom Straßenportal betritt man den in freundlichem Weiß gehaltenen Kirchenraum, der sein Licht durch elf hohe Fenster erhält. Mittelalterliche Fresken, barocker Altar und ebensolche Kanzel sowie die Renaissance-Gestühlwangen bestimmen den Raumeindruck gleichermaßen.
    >>>> Impressionen aus der Kirche Heiligen Geist

    Die Balkendecke

    Nachdem das frühere Tonnengewölbe über dem Kirchenraum bei einer Explosion in der Stadt 1699 zerstört worden war, wurde die jetzige flache Holzdecke eingebaut und mit ausschweifendem Akanthusblattwerk und spielenden Putten bemalt. In den 26 in der Mitte der Balkenfelder angeordneten Medaillons wird die Schöpfungsgeschichte und die Menschenheitsgeschichte nach dem Alten Testament plastisch erzählt. 
    >>>> Die Balkendecke mit der Renaissance-Malerei

    Das Fenster

    Das durch seine Glasmalerei bedeutende Fenster in der Nordwand wurde nach der Zerstörung der Marienirche 1945 / 1960 im Jahre 1970 hier eingebaut. Es wurde um 1400 für die Marienkirche gefertigt und enthält in 26 Teilen den bedeutendesten Zyklus in Vitrailmalerei entlang der Ostseeküste. 
    >>>> Das Fenster mit Vitrail-Malerei