• Fakten zu St. Georgen


    Die St. Georgen Kirche ist die letzte der 3 gotischen Groß- kirchen in Wismar. Sie entstand in ihrer heutigen Form zwischen etwa 1440 und 1550 als dreischiffige Basilika mit Querhaus. Der Turm wurde nie vollendet.

     

    Im April 1945 erhielt die Kirche 2 schwere Treffer durch Luftminen, so dass nach Kriegsende nur für kurze Zeit, bis zur Einweihung der Neuen Kirche, weitere Gottesdienste in der schwer beschädigten Kirche abge- halten wurden. Als Übergangslösung geplant wurde für die Kirchgemeinden St. Marien und St. Georgen eine Notkirche des Architekten Otto Bartning errichtet.

     

    Bis 1989 verfiel St. Georgen zur Ruine. Ausgelöst durch den Einsturz des Nordgiebels, wurde die Sanierung erst 1991 durch das Engagement der "Deutschen Stiftung Denkmalschutz" und auf Initiative der Hansestadt Wismar begonnen.

     

    Seit 2008 steht die Kirche St. Georgen, ebenso wie St. Nikolai und St. Marien, im Eigentum der Hansestadt Wismar, die sie als Sondervermögen in eine dafür gegründete Stadtkirchenstiftung eingebracht hat. 

     

    Die Kirche wird heute durch die Gemeinde und die Hansestadt genutzt mit überwiegend kultureller Zielsetzung. 

    Für die Sanierung der Kirche und die Restaurierung ihrer Kunstschätze enga-
    gieren sich vor allem zwei Vereine:

    Der Aufbauverein St. Georgen e. V.

    und der 
    Förderkreis St. Georgen zu Wismar e. V

  • Die Kirche St. Georgen


    St. Georgen um 1925
    St. Georgen um 1925
    St. Georgen 1990
    Innen n. West 1925
    Innen n. West 1990
    Inneres um 2004
    Innen n. Ost um 2004
    Sanierter Pfeiler
    Gewölbe

    Hochaufragend über die Häuser von Wismar  - so bestimmte St. Georgen durch Jahrhunderte das Bild der westlichen Altstadt. 1990 war die Kirche zur Ruine geworden.

    Der Dachstuhl war überall zusammengebrochen, Fenster und Türen fehlten gänzlich, durch die zerbrochenen Gewölbe im Langhaus blickte man in den Himmel.

     

     

     

     

    Gut 10 Jahre später war die Restaurierung weit voran- geschritten. Die Sanierung der Gewölbe war eine handwerkliche Meisterleistung. Insbesondere sie geben dem Kircheninneren seinen monumentalen Raumeindruck zurück. 

    Die Gewölbe nach der Sanierung
    Querhaus Süd
    Georgen v. Süd
    Chor von Westen
    Stadtsilhuette
    Chor mit Fürstenhof

     

    Die eigentliche Sanierung ist seit 2010 abgeschlossen.

    Restliche Bauarbeiten gelten der weiteren Vervollkommnung - so wird derzeit (2012 / 2013) auf dem Turmstumpf eine Aussichtsplattform einge- richtet, die auch durch einen Fahrstuhl erreichbar sein wird.