Die Vereinigung zweier Gemeinden

Am 14. April 1945 zerstörten Luftminen die Marienkirche und die Georgenkirche in Wismar. Zwei große Stadtgemeinden wurden dadurch obdachlos. Abhilfe wurde erst 1951 durch den Bau einer sogenannten Notkirche nach einem Entwurf des Architekten Prof. Otto Bartning geschaffen. Sie nennt sich bis heute Neue Kirche. Hier feierten beide Gemeinden, zunächst im Wechsel nacheinander, ihre Gottesdienste. Als 1960 das Schiff der Marienkirche gesprengt wurde, richteten sich beide Gemeinden dauerhaft in der Neuen Kirche ein und vereinigten sich zur St.Marien-St.Georgen-Gemeinde.

 

Zur Kirchgemeinde gehören eine Kantorei mit 60 Mitgliedern, die gern noch engagierte Sängerinnen und Sänger aufnehmen möchte, und das Kinderhaus in der Koch'schen Stiftung in der Mecklenburger Straße in der Altstadt von Wismar mit zur Zeit 53 Kindergarten- und 22 Hortplätzen.

 

Dem Kirchgemeinderat gehören 12 Kirchenälteste an.

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